Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
Finanziert und unter- stützt wird das FJM ebenfalls durch
Flexibles Jugendmanagement im Landkreis Meißen
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Das Jahr 2025 beim FJM im Landkreis Meißen
Am 09. und 10. Mai fand zum 15. Mal unser landkreisweites Projekt „Aktival24“ statt. Wie in den Jahren zuvor starteten verschiedenste Gruppen aus dem gessamten Landkreis Aktionen und Projektumsetzungen und das Flexible Jguendmanagement war zusammen mit Mitgliedern des Jugendforums unterwegs und besuchte die einzelnen Gruppen vor Ort. Insgesamt 17 Gruppen waren für das Aktionswochenende gemeldet. Über 150 Teilnehmer*innen in 16 Gruppen waren schließlich aktiv unterwegs und haben in ihren Gemeinden angepackt und wir konnten ihr Wirken dokumentieren und dabei wieder ein breit aufgestelltes Engagement junger Menschen kennen lernen. Dabei wurden Jugendclubs renoviert, Aufkleber entfernt, Frühjahrsputzaktionen umgesetzt, Beachvolleyballanlagen erneuert und gepflegt, Straßenmusik gemacht, Skaterampen gestrichen und für das große Sommerfest vorbereitet, ein Freibad für die kommende Saison vorbereitet und vieles mehr. Junge Menschen haben sich aktiv und praktisch für ihr Gemeinwesen eingesetzt und wollen sichtbar sein, als junge Menschen, die anpacken und sich einbringen. Auch in diesem Jahr hat Landrat Ralf Hänsel für unser Projekt die Schirmherrschaft übernommen und per Grußwort in den Sozialen Medien das Aktionswochenende eröffnet, da er leider in diesem Jahr nicht persönlich erscheinen konnte. Am Freitag ging es los mit der ersten Runde in Lommatzsch, Meißen, Leckwitz und Nossen. Die Jugendlichen in Lommatzsch haben am Freitagnachamittag Aufkleber von Straßenschildern entfernt. Bürgermeisterin Frau Dr. Maaß würdigte diese tolle Idee und den Einsatz für das Gemeinwesen und bedankte sich herzlich bei den jungen Menschen. Die Pokalübergabe fand vor dem Offenen Haus statt und dann schwärmte die Gruppe aus, um die Schilder zu säubern. In Meißen haben sich die KAFF-Kids entschieden ein Outdoor-Spiel zu bauen. Mit etwas Unterstützung entstand hier also ein kleines Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel für Draußen. In Nossen hatte sich die Musikergruppe aus dem Kinder- und Jugendhaus DOMI entschieden ein kleines Straßenmusikkonzert zu spielen. Bürgermeister Herr Bartusch freute sich über diese willkommene musikalische Abwechslung auf dem Nossener Marktplatz und überreichte den Pokal an die junge Gruppe. In Leckwitz hatten sich junge Menschen eingefunden, um die örtliche Bushaltestelle zu verschönern. Das hieß: am Freitag grundieren und vorbereiten, damit am Samstag dann unter Anleitung kleine Graffitis gesprüht werden konnten. Unterstützung gab es durch die örtliche Feuerwehr. Das Unternehmen Wacker sponsorte die Grundierung und Selectorz aus Großenhain die Spraydosen. Bürgermeisterin Frau Beger war mit vor Ort und bedankte sich herzlich für das wichtige und tolle Engagement von den jungen Menschen und betonte auch noch einaml die gute Zusammenarbeit mit der hauptamtlichen Fachkraft in Nünchritz. Am Samstag ging es dann weiter, einmal quer durch den Landkreis. In Rothschönberg hatte der Jugendclub sich vorgenommen die Fenster neu zu machen. In Gauernitz haben sich junge Menschen zussamnen gefunden, die einen Jugendclub gründen möchten. Die Gruppe war das erst Mal bei Aktival dabei und hat auch gleich richtig losgelegt. Auf der brach liegenden Volleyballfläche in Gauernitz war großer Arbeitseinsatz um den Platz neu zu gestalten und einen neuen guten Treffpunkt für die Jugend zu schaffen. In  Strehla waren zwei Gruppen aktiv dabei. Bürgermeister Jeromin nahm sich die Zeit und schaute zuerst im neuen Jugendclub „Basement 8“ vorbei. Hier wurde geputzt, gestrichen, eine Küche gebaut. Es war ordentlich was los. Der Jugendclub lag lange brach und wird nun auf Initiative von jungen Menschen, mit etwas Unterstützung, wieder aufgebaut und wiederbelebt. Die Wasserwacht aus Riesa hat im Strehlaer Bad Frühjahrsputz gemacht und so für die kommende Saison vorbereitet. Auch hier war Bürgermeister Herr Jeromin vor Ort und dankte dem Team für ihr ehrenamtliches Engagement. In Gröditz hat der Jugendclub Frühjahrsputz gemacht und die Räumlichkeiten für den Tag der offenen Tür am Sonntag vorbereitet. Anwohner*innen rund um den Jugendclub waren eingeladen, sich ein Bild von der ehrenamtlichen Arbeit des kleinen Vereins zu machen. Rund um Großenhain war auch einiges los. Der Jugendclub Impuls hat sein Außengelände gepflegt. In Görzig hat der Jugendclub Frühjahrsputz abgehalten. In Rostig wurde ein neuer Holzunterstand angefertigt. Und der Roll-Laden e.V. hat auf dem Gelände der alten Pipe gearbeitet. Hier soll Ende Juni beim Großenhainer Sommerfest einige Aktionen starten und dafür bedarf es einigen Vorarbeiten. Es wurde also Müll entfernt und die Anlage bekam einen kompletten Neuanstrich. Hier soll dann beim Sommerfest erst ein Skate-Contest statt finden und am Sonntag neue Graffitis gesprüht werden. Leider hielt der Anstrich gerade mal zwei Wochen und so muss vorm Sommerfest nochmal gestrichen werden. Oberbürgermeister Dr. Mißbach war mit unterwegs, erkundigte sich nach dem aktuellen Stand den Jugendclubs und Vereinen, überreichte allen Gruppen den Ehrenamts-Pokal und bedankte sich für das tolle Engagement. In Strießen engagierte sich die SG Strießen am Volleyballplatz. Der wurde für die Saison bearbeitet und frisch gemacht. Außerdem wurde ein Windschutz am Grillplatz errichtet. Bürgermeisterin Frau Gajewi war mit vor Ort und freute sich über das tolle Engagement der Gruppe und übergab den Pokal für das junge Ehrenamt. Der Jugendclub in Böhla hat Frühjahrsputz rund um den Club und das Ackerlandstadion gemacht. Auch hier war Frau Gajewi vor Ort und überreichte den Pokal. Der Jugendclub in Lauterbach hat ebenfalls den kleinen Beachplatz im Ort saisonfein gemacht. Der kleine Platz, an dem man auch gemütlich sitzen oder Tischtennis spielen kann, wurde gemäht und von Laub und Unkraut befreit. Ein Turnier gibt es in diesem Jahr nicht, weil der Jugendclub kurz vor dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten steht und alle Energien in die Neueröffnung in diesem Jahr gesteckt werden. Wir waren und sind wie immer begeistert, wie sehr die Jugendlichen sich in ihrem Gemeinwesen engagieren und ihren Teil für eine lebendige Gesellschaft beitragen. Auch die Mitglieder vom Jugendforum haben sich wertschätzend zu den verschiedenen Projekten geäußert und nahmen viele Eindrücke aus dem Landkreis für sich mit. Ein großer Dank an dieser Stelle an Adrian, Benjamin, Christian, Felizitas und Maximilian, dass ihr uns begleitet und eure Meinungen und Ansichten mit uns geteilt habt. Auch an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, welche vor Ort waren, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. So konnte wir auch in diesem Jahr wieder die Wertschätzung für das jugendliche Engagement vor Ort für die Gruppen erfahrbar machen. In diesem Jahr wurden für das Aktionswochenende neue T-Shirts für die Gruppen angefertigt und vor Ort verteilt. Außerdem gab es Arbeitshandschuhe für die jeweiligen Gruppen, welche vom Jugendforum finanziert wurden. An dieser Stelle wollen wir nochmal ein großes Dankeschön an alle beteiligten Gruppen aussprechen für euer Engagement vor Ort und freuen uns auf Aktival24 in 2026!
Girls*Day im Landkreis Meißen 2025
Am 3. April eröffnete die Landtagsabgeordnete Daniela Kuge den bundesweiten Girl*Day im Landkreis Meißen   m it motivierenden Worten an die Mädchen, ihren Zukunftstag so richtig zu nutzen und alle Fragen zu stellen. Es geht nicht darum, eine schlichte Berufsorientierung anzubieten, sondern darum, den Blick der Mädchen in ihre eigene Zukunft zu erweitern. Mit einem gemeinsamen Tanz begann der Tag. Angeleitet von Nicole Seifert versetzte dieser alle in einen wachen Zustand. Anschließend strömten etwa 130 Mädchen ab Klasse 6 in 12 Firmen im Landkreis Meißen und Dresden, um sich über verschiedene Berufsbilder zu informieren. Diesjährige Renner waren dabei die Berufsvorstellung der Tierwirtin, der Bühnentechnikerin, der Konditorin, der Malerin und der Raumausstatterin. Die Mädchen schauten hinter die Kulissen:     • in der ASG Sachsen mbH in Nünchritz     • bei der Bäckerei Liebscher in Weinböhla     • bei Gartenbau Ernst Risse in Coswig     • bei der Großenhainer Ausbau GmbH     • bei den Landesbühnen Sachsen in Radebeul     • beim Malteser Rettungsdienst in Meißen     • im Milch-Center „Dorfheimat“ in Prausitz     • beim Polizeirevier in Meißen     • bei Schmidt – IHR AUSTATTER in Meißen     • im Forsthaus Kreyern (Sachsenforst)     • bei Vogt Naturstein und Denkmalpflege in Klipphausen     • bei der VSC GmbH in Dresden Nach einem Mittagsimbiss fanden im AKTI viele praktische Workshops zum Ausprobeiren sowie für die ganz persönliche Lebens- und Berufsplanung statt. Sie konnten handwerklich mit Holz und Glas arbeiten, upcyclen, sich zum Thema Medienumgang informieren, Graffiti- und Drucktechniken ausprobieren, Paracords flec hten, das Boxen ausprobieren über Schönheitsideale diskutieren, sich über gesunde Ernährungsweisen informieren und verschiedene Beratungsstellen im Landkreis Meißen kennenlernen. Im Workshop der FJMerin wurde gefragt „Und du so?“. Hier sollten zu gesellschaftlichen, schulischen, politischen, aber auch alltäglichen Dingen Stellung bezogen werden. Die Mädchen tauschten ihre Meinungen aus und gingen ins Gespräch miteinander. Dabei war es schön zu beobachten, wie Mädchen aus verschiedensten Lebenswelten in den Austausch gingen und sich wertschätzend ihre Meinung sagten und sich   gegenseitig   zuhörten.
Aktival24 im Landkreis Meißen 2025
Teamfahrt des Jugendforums nach Görlitz
Das Jugendforum im Landkreis Meißen hat sich in diesem Jahr – aufgrund von unklaren Förderverhältnissen zu Beginn des Jahres – entschieden keine Bildungsfahrt über mehrere Tage innerhalb der Herbstferien anzubieten. Die Gruppe hatte im April beschlossen eine Teamfahrt mit einem Rhetorikseminar umzusetzen. Dabei fiel die Entscheidung auf Görlitz. Vom 03. bis zum 05. Oktober fuhr die Gruppe nun nach Görlitz. 17 junge Menschen nahmen an der Fahrt teil, darunter auch junge Menschen, die nicht Mitglieder des Jugendforums sind. Wie immer öffnete das Jugendforum seine Fahrt auch für interessierte, junge Menschen aus dem Landkreis Meißen. Start war Freitag. Nach der Ankunft ging es auf Erkundungstour durch Görlitz. Mit Hilfe eines Actionbounds1 erkundeten die Jugendlichen in Kleingruppen die Stadt und bekamen einen guten ersten Eindruck von wichtigen historischen Orten in Görlitz. Dieser Stadtrundgang ist eine Kombination aus Wissen und Quiz – die Spielenden kommen nur weiter, wenn sie die Fragen im Bound richtig beantworten. Nachdem alle Kleingruppen am Zielpunkt vor dem Görlitzer Rathaus angekommen waren, ging es in die Görlitzer Synagoge. In der kurzweiligen Führung bekamen die Jugendlichen einen Einblick in die Geschichte der Synagoge und das jüdische Leben in Görlitz sowie die heutige Nutzung der Synagoge. Das jüdische Gotteshaus wurde zwischen 1909 und 1911 errichtet. Während der Reichsprogromnacht 1938 konntet ein Niederbrennen verhindert werden. 1996 begann eine umfassende Sanierung und Restaurierung, nachdem sie bis dahin dem Verfall überlassen war. Bereits 2008 konnte nach notwendiger Teilrestaurierung das Gebäude als konfessionsübergreifende Kultur- und Begegnungsstätte wiedereröffnet werden. 2021 konnte das Gebäude schließlich vollsaniert eröffnet werden. Es ist ein Ort der Begegnung, des kulturellen Angebots und des Gesprächs mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten geworden. Es gibt außerdem einen Raum, in dem sich eine Wochentagssynagoge befindet, der Gottesdiensten der jüdischen Gemeinde vorbehalten ist. Nach dem Synagogenbesuch ging es weiter nach Zgorzelec in Polen zu einer kleinen Führung auf polnischer Seite. Am Abend fand noch eine Sitzung des Jugendforums statt, die Gäste waren dazu herzlich eingeladen. Besprochen wurden Anträge aus dem Jugendfonds und die nächsten Termine. Außerdem wurden Ideen für die nächsten Bildungsfahrten gesammelt, diskutiert und abgestimmt. Samstag hieß es dann „Sprechen üben“. Die Mitglieder hatten sich schon im letzten Jahr für ein Rhetorikseminar entschieden. Dies konnte nun in Görlitz umgesetzt werden. Dazu hatten wir eine Trainerin eingeladen, die einen sehr guten und gelungenen Ausflug in dieses Thema unternahm. Grundsätzlich ging es erst einmal um einen Einstieg. Die Teilnehmenden sollten sich damit auseinandersetzen, wozu sie eigentlich Rhetorik brauchen und was eigentlich die Ziele von guter Rhetorik sind. Im Laufe des Seminars ging es dann um Grundstrukturen von Redebeiträgen, aber auch um Mimik und Gestik beim Auftreten. So ist es zum Beispiel immer gut in größeren Gruppen aufzustehen, seine Position zu „erhöhen“. Argumente kommen besser an und man wird gesehen und gehört. Wenn ein Redebeitrag ankommen soll, ist es wichtig, dass Äußerlichkeiten oder Gestik nicht im Vordergrund stehen – unauffällige Kleidung, nichts in den Hosentaschen haben, Hände locker auf Bauchnabelhöhe in einander gelegt, kein Zupfen an den Haaren. Das kann die eigentliche Thematik, den eigentlichen Redebeitrag verwässern und lenkt ab. In verschiedenen Übungen sollten die Jugendlichen dann das Sprechen üben. So wurde bspw. geübt, wie man einen guten Einstieg für ein Statement schreibt. Welche Kernbotschaft zu meinem Thema will ich mit meinem Beitrag rüber bringen und wie schaffe ich es, verständlich, informativ und merkbar zu sein, um dann in den Hauptteil einzusteigen? Sie mussten Gegenargumentationen für aufgestellte Argumente in drei Sätzen formulieren. Außerdem gab es eine Übung zu detailliertem Beschreiben. Ziel der Übung war es am Ende eine Bilderreihe aufzustellen dafür mussten sich die Jugendlichen ihre Bilder sehr exakt beschreiben, wobei es einer klaren und deutlichen Kommunikation bedarf. Die Jugendlichen konnten sich Tipps und Anregungen für Vorträge aber auch schriftliche Arbeiten mitnehmen. Einzelne Fragen zum Auftreten vor der Gruppe wurden beantwortet, als auch Hilfestellung bei Nervosität konnte gegeben werden. Konkrete Tipps für Diskussionen sind zum Beispiel:     • Seid konkret und sprecht über Menschen!     • Denkt an Anfang und Ende! Sagt was euch wichtig ist!     • Wiederholt Euch! Nehmt Euch das Wort!     • Widersprecht! Geht auf andere ein! Am Abend gab es dann noch einen Stadtrundgang der besonderen Art. Die Gruppe begab sich auf Gruseltour durch Görlitz und hörte manch schauerliches Erlebnis, welches sich in der Stadt zu getragen hat. Am Sonntag hieß es dann: Auf zum Minigolf nach Bautzen. In Kleingruppen meisterten die Jugendlichen die unterschiedlichen Bahnen und mussten sich in Geduld und Ruhe üben. Für die Gruppe war es außerdem eine gute Gelegenheit für das eigene Teambuilding. Hier ging es um das Miteinander in der Gruppe, Kommunikation und gemeinsam Zeit zu verbringen. Das Gruppengefühl wurde nicht nur nachhaltig gestärkt, sondern auch das Miteinander bestärkt. Die Fahrt, und vor allem das Rhetorikseminar am Samstag, wurde von allen Jugendlichen als sehr gewinnbringend betrachtet. Die Gruppe hatte ein gutes Miteinander und es gab schöne Gespräche untereinander. Unser Ziel, den Teilnehmenden rhetorische Fertigkeiten zu vermitteln, wurde also vollumfänglich erfüllt.