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Jugendforum im Landkreis Meißen - Sachbericht 2025
Seit September 2016 vergeben die Mitglieder des "Jugendforums im Landkreis Meißen" aus dem
"Jugendfonds" Projektgelder bis zu 500 Euro an Jugendgruppen mit guten Projektideen. Dafür müssen diese
einen einfachen Antrag beim Jugendforum stellen, der dann in den Treffen diskutiert und abgestimmt wird.
Kriterien sind die Einhaltung der verbindlichen Richtlinien für die Fördermöglichkeit, die mit Beginn der neuen
Förderperiode ab 2025 durch die Mitglieder überarbeitet und aktualisiert wurde.
In den regelmäßigen Sitzungen besprach und diskutierte die Gruppe die verschiedenen Anträge.
Aufgrund von verspäteten Förderzusagen für die Partnerschaften für Demokratie konnte auch das
Jugendforum in diesem Jahr erst verspätet mit dem Jugendfonds starten.
Insgesamt wurden wieder 18 Anträge gestellt, davon wurden 13 bewilligte Projekte umgesetzt. Vier Anträge
wurden abgelehnt und ein Antrag wurde nach der Bewilligung zurückgezogen.
Wichtig bei der Bewertung der Anträge ist den Jugendlichen dabei immer die Eigeninitiative junger
Menschen, die Motivation ein Angebot für andere junge Menschen zu schaffen und das ehrenamtliche
Engagement vor Ort.
Nachfolgend einige Sachberichte der Antragsstellenden:
Jugendkulturveranstaltung am 02.05.2025 in KOMBI Nünchritz
Am 02.05.2025 wurde im Rahmen unseres Projekts erfolgreich eine Jugendkultur-veranstaltung in unserer
Region durchgeführt. Ziel war es, Jugendlichen im ländlich geprägten Raum eine niedrigschwellige
Möglichkeit zum gemeinsamen Feiern, Tanzen und Erleben von Live-Musik zu bieten.
Da jugendgerechte Kultur- und Konzertangebote in unserer Region kaum vorhanden und nur schwer
erreichbar sind, wollten wir mit dieser Veranstaltung ein attraktives Angebot direkt vor Ort schaffen. Ein
besonderer Fokus lag darauf, jungen Nachwuchsbands aus der Umgebung eine Bühne zu geben, um ihre
Musik einem Publikum zu präsentieren und erste wertvolle Bühnenerfahrungen zu sammeln.
Die Veranstaltung wurde von insgesamt 52 jungen Menschen besucht. Neben den Live-Auftritten regionaler
Nachwuchsbands konnten die BesucherInnen auch an Angeboten wie Kicker und Tischtennis teilnehmen.
Dadurch entstand ein Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben, der von den
Jugendlichen sehr positiv aufgenommen wurde.
Die Resonanz auf die Veranstaltung war durchweg erfreulich. Besonders die Auftritte der Nachwuchsbands
fanden große Begeisterung und bestätigten die Relevanz solcher Angebote für die Förderung der lokalen
Musikszene. Viele Teilnehmende äußerten den Wunsch nach einer Fortsetzung ähnlicher Veranstaltungen.
Insgesamt konnte das Ziel erreicht werden, Kultur für Jugendliche zugänglich zu machen, die regionale
Musikszene zu fördern und das Gemeinschaftsgefühl in der Region nachhaltig zu stärken.
Förderverein KOMBInation e.V.
Eine Jugendküche für den JC Strehla
Unser Jugendclub befindet sich nach der Neugründung im letzten Jahr weiter im Aufbau. Für dieses Jahr
sollte nun die Küche in Angriff genommen werden. Dafür stellten wir einen Antrag im Jugendfonds und
konnten Ende April mit den Arbeiten starten.
Nachdem unsere renovierungsbedürftige Küche ausgeräumt war, ging es ans Renovieren. Die Wände
wurden gestrichen, ein neue Dunstabzugshaube angeschafft und ein neuer Warmwasserboiler installiert. Für
eine gute Arbeitsfläche wurden neue Arbeitsplatten angeschafft, so dass unsere Küche jetzt bald voll
einsatzfähig sein wird.
Die Gruppe hat fleißig geräumt, gestrichen und freut sich schon sehr auf die erste selbst gemachte Pizza in
der wiederbelebten Küche.
Sylvia Schammel
Jugend-Klausurtagung 2025 des Yorokobi e.V.
Die Jugend-Klausurtagung des Yorokobi Radebeul fand im Juni 2025 in der Evangelischen Tagungs- und
Freizeitstätte Dresden statt und war für alle Beteiligten ein intensives, inspirierendes und
gemeinschaftsstärkendes Wochenende. Schon beim Ankommen am Samstagmorgen wurde deutlich, wie
sehr sich die Jugendlichen auf die kommenden Inhalte freuten.
Im ersten Workshop mit Maria Haberjahn vom Kunstwerk Radebeul, setzten sie sich kreativ mit ihren
eigenen Stärken und Ressourcen auseinander und entdeckten, wie viel Potenzial sie selbst in den Verein
einbringen können.
Am Nachmittag folgte die Arbeitsgruppe zur Erarbeitung einer Jugendordnung mit Manuela Tischer vom
Kreissportbund Meißen. Diese Arbeit war für viele eine neue Erfahrung: Strukturiert und konzentriert an
Texten und Regeln zu arbeiten, bedeutete eine ungewohnte Technik, die zunächst anstrengend wirkte. Doch
gerade hier zeigte sich die Stärke der Gruppe. Mit viel Geduld und klarer Begleitung durch Manuela sowie
die Unterstützung von Sina Kaiser, die als jugendliche Betreuerin das Juniorteam stärkte, gelang es, die
Ideen der Jugendlichen in konkrete Vorschläge zu übersetzen. Dabei wurde auch dem Vorstand bewusst,
wie wichtig es ist, den Jugendlichen echte Mitbestimmung zu ermöglichen und ihnen Raum für eigene
Entscheidungen zu geben. Die Jugend-ordnung soll nun verbindlich gesetzt werden und bildet einen
entscheidenden Schritt in Richtung einer selbstbewussten Jugendvertretung im Verein.
Nach einer kurzen Pause ging es in die gemein-same Freizeit über, die mit Spielen, Musik und Gesprächen
den Teamgeist weiter stärkte. Der Sonntag begann mit einem Frühstück und mündete in einen Workshop mit
Karin Pritzel (Geschäfts-führerin des Herbert-Wehner-Bildungswerks), die den Jugendlichen eindrucksvoll
vermittelte, dass Demokratie mehr ist als ein Wort. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie Mitbestimmung im
Verein funktioniert, warum Fairness und Beteiligung entscheidend sind und wie jede und jeder Einzelne
Verantwortung übernehmen kann. Besonders beeindruckend war die aktive Beteiligung der Jugendlichen
selbst: Sie brachten eigene Gedanken ein, hörten einander aufmerksam zu und begegneten sich mit großer
Wertschätzung.
Ein besonderer Dank gilt dem Jugendforum im Landkreis Meißen sowie dem Kreissportbund Meißen, die die
Tagung großzügig unterstützt haben. Stellvertretend sei hier Manuela Tischer genannt, die die
Zusammenarbeit aktiv begleitet hat. Ebenso danken wir den Referentinnen und
Referenten sowie Sina Kaiser, die als jugendliche Betreuerin unser Juniorteam tatkräftig unterstützt hat.
Die Juniorklausurtagung 2025 war damit ein gelungener Auftakt für eine neue Form der Vereinsarbeit mit der
jungen Generation. Mit inspirierenden Impulsen, engagierten Teilnehmenden und einem klaren Fokus auf
Demokratie und Mitgestaltung wurde ein Fundament gelegt, das den Yorokobi Radebeul nachhaltig prägen
wird. Die Arbeit geht weiter: Die Jugendordnung soll nun verbindlich gesetzt und die Zusammenarbeit mit
dem Jugendforum und dem KSB Meißen vertieft werden. Ein großes Dankeschön auch an die wertvolle
Begleitung durch das Wehnerwerk Dresden!
Mandy Liesebach
C11 – Jugendclub für 11 Ortsteile der Gemeinde Hirschstein
Aus dem Wunsch heraus, einen Treffpunkt für gemeinsame Freizeitgestaltung, Begegnung und vielfältige
Aktivitäten zu schaffen, an dem sich Jugendliche aus allen elf Ortsteilen der Gemeinde begegnen können,
entstand die Idee des „C11 Jugendclubs“. Durch die finanzielle Unterstützung aus dem Jugendfonds sowie
weiterer Fördermittel, rückte die Umsetzung Schritt für Schritt näher.
Bereits vor Beginn der eigentlichen Maßnahme gelang es – dank Spenden, dem tatkräftigen Einsatz
Erwachsener und der Unterstützung der Jugendbauhütte Riesa (IJGD – Internationale
Jugendgemeinschaftsdienste) – einen ersten Raum herzurichten und neu zu streichen. Dank der finanziellen
Unterstützung aus dem Jugendfonds konnten nun weitere Räume, darunter der Sanitärbereich sowie der
Bewegungs- und Spielraum renoviert werden. Die Umsetzung des Projekts erfolgte in mehreren Etappen an
insgesamt vier Aktionstagen. Unter dem Motto
„Malern im C11“ wurde am 09.07.25, 06.08.25, 13.08.25 und 20.08.25 gemeinsam gearbeitet und gestaltet.
[…]
Ein wichtiger Beitrag der Fördermittel aus dem Jugendfond war zudem die Anschaffung dringend benötigter
Reinigungsgeräte und Zubehör, die bereits mehrfach im Einsatz waren. Darüber hinaus konnten
Küchengeräte, wie zwei Sandwichmaker, zwei Waffeleisen und eine Mikrowelle angeschafft werden. Diese
ermöglichten während der Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten eine unkomplizierte
Selbstversorgung mit warmen Mahlzeiten. Auch künftig werden sie eingesetzt – beispielsweise beim
Gespensterfest in Hirschstein oder beim Weihnachtsmarkt, wo der C11 Waffeln anbieten wird.
Der C11 Jugendclub befindet sich weiterhin im Aufbau. Spendenaufrufe für gut erhaltenes Mobiliar, Geschirr,
Spielgeräte und kreatives Spielmaterial zeigen bereits erste Erfolge, sodass die Räumlichkeiten Stück für
Stück eingerichtet werden können. Da alle bisherigen Teilnehmer unter 18 Jahre alt sind, benötigen wir
weiterhin die Unterstützung von Erwachsenen und älteren Jugendlichen.
Dank der finanziellen Unterstützung aus dem Jugendfond tragen bereits jetzt kleine Snacks, erfrischende
Getränke und liebevoll gestaltete Räume zu einer offenen und angenehmen Atmosphäre bei – ein Umfeld,
das auch bei einem spontanen ersten Besuch zum Bleiben einlädt.
Wir sagen DANKE!
C11- Jugendgruppe aus der Gemeinde Hirschstein
„35 Jahre Offenes Jugendhaus Riesa“
Das Offene Jugendhaus in Riesa beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der offenen Jugendarbeit.
Übergeordnetes Ziel der Arbeit ist es, verschiedene Zielgruppen im Alter zwischen 13 und 27 Jahren bei der
Gestaltung und Bewältigung von Lebens-alltag und Freizeit zu begleiten und zu unterstützen. Im Rahmen
dieser Unterstützung erfahren Jugendliche Selbstwirksamkeit und stärken somit ihre eigene Identität. Die
Mitarbeiter:innen des Offenen Jugendhauses erleben täglich wie sich Jugendliche ihren persönlichen
Alltagssound organisieren, in ganz unterschiedlichen Settings Musik hören, ihre Stars verehren und somit in
ihren Jugend- und Subkulturen aufgehen. Zwar haben sich in den
letzten Jahren Verbreitung, die Zugänge zu und die Umgangsweisen mit Musik stark verändert, die große
alltagspraktische und sozialisatorische Bedeutung ist aber nach wie vor ungebrochen. Noch immer ist Musik
status- und stilprägendes
Element im Jugendalter bei der Auseinander-setzung mit sich selbst, auf dem Schulhof und in der Clique.
Seit Eröffnung des Jugendhauses 1990 war die eigenverantwortliche Organisation von Konzerten und Partys
im OJH Riesa ein wesentlicher Bestandteil der Kulturlandschaft für Jugendliche in der Stadt Riesa. Jedes
Jahr am letzten Oktober-wochenende organisieren die jugendlichen Besucher:innen gemeinsam mit den
Mitarbeitenden des Hauses den Jugendhausgeburtstag.
Dieses Jahr organisierten sie am Samstag 25. Oktober 2025 eine DJ-Veranstaltung für Jugend-liche im Alter
zwischen 13 und 27 Jahren.
Dank der Förderung vom Jugendforum war es möglich für diesen Abend 4 DJ´s aus der Region einzuladen.
200,- € der Förderung wurden für die Gagen der DJ´s Brateone, TinBim, Eric Zieger und LiveLoveLaugh
ausgegeben. Außerdem wurden 285,56 € für die Miete von Lichttechnik ausgeben, welche dazu benutzt
wurde das Jugendhaus und den Außenbereich des OJH´s am Veranstaltungs-abend in Farbe zu tauchen.
Die Tontechniker-Kosten, die GEMA-Kosten und die Security-Kosten wurden mit den Eintrittsgeldern
refinanziert. Am Abend erschienen 120 zahlende Gäste aus Riesa und Umgebung.
Die Mitarbeiter:innen des Offenen Jugendhauses bezeichnen die Veranstaltung als sehr gelungen und sind
froh einen entscheiden Beitrag zum Erhalt der urbanen Subkulturlandschaft und der musikalischen
Entwicklung der jugendlichen Besucher:innen beigetragen zu haben.
Förderverein OJH Riesa
Bildungs- und Teamausflüge bei der Katholischen Jugend Coswig / Weinböhla
Am 19. Juli Waren wir in der Gedenkstätte „Bautzner Straße“ in Dresden. Dort hatte uns ein Zeitzeuge über
seine Erlebnisse in der DDR uns in der Untersuchungshaftanstalt der Staatsicherheit informiert. Die
dreistündige Führung war äußerst interessant und unser Bewusstsein für die damaligen Umstände und den
Umgang mit den politischen Häftlingen geschärft. Durch die verschiedenen Räume und Informationen konnte
man einen guten Eindruck gewinnen.
Am 26. September waren wir dann mit drei neuen Teilnehmern in einem diesmal schwierigen Escape Room
in Dresden. Leider müssen wir zugeben, dass wir es diesmal nur knapp nicht geschafft haben, das letzte
Rätsel zu lösen. Doch wir konnten trotzdem unseren Gruppenzusammenhalt stärken zusammen mit den
neuen Mitgliedern und hatten sehr viel Spaß.
Wir danken dem Jugendforum für die Unterstützung unserer Bildungs- und Teamausflüge.
Katholische Jugend Coswig/Weinböhla
Graffiti-Aktion im Tunnel – eine kreative Weltreise geht weiter
Für sechs junge Künstlern aus Weinböhla wurde von Montag bis Donnerstag in der ersten Herbst-
ferienwoche der Tunnel zur bunten Leinwand.
Mit Graffiti-Profi Carsten Langner (farbclang) und zwei engagierten Praktikanten starteten sie ein
kunterbuntes Abenteuer.
Das Thema lautete: „Von Weinböhla in die ganze Welt“ – und genau das nahmen sich die Teil-nehmenden
zu Herzen. Auf den beiden großen Wänden sollten verschiedene Länder und Kulturen
lebendig werden. Die Reise führte diesmal durch die Antarktis, nach Griechenland, Frankreich und Italien –
eine bunte Tour quer über den Globus, mitten durch den Tunnel.
Am Montag stand die Planung im Vordergrund: Motive wurden skizziert, Farben abgestimmt und die
Aufteilung der Wände festgelegt. Am Dienstag folgte die Vorbereitung – akribisches Abkleben, Grundieren
und ein frischer weißer Anstrich, der als Leinwand für die kommenden Tage diente. Dann, am Mittwoch, hieß
es endlich: Spraydosen auf! Unter Carstens Anleitung ließen die Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf.
So entstanden Schritt für Schritt beeindruckende Landschaften, markante Wahrzeichen und fantasievolle
Details – jedes Motiv ein Stück Weltgeschichte in Farbe. Am Donnerstag wurden die letzten Akzente gesetzt,
Schatten gezogen und Highlights betont. Das Ergebnis: mehrere lebendige Kunstwerke, die den Tunnel in
ein farbenfrohes Tor zur Welt verwandeln. Wer jetzt durchgeht, kann förmlich spüren, wie Weinböhla wieder
ein bisschen internationaler geworden ist.
Ein besonderer Dank geht an das Jugendforum, welches das Projekt mit 500 Euro unterstützte. Durch diese
finanzielle Hilfe konnten Farben, Sprühköpfe und weitere Materialien angeschafft werden.
Der Workshop war ein voller Erfolg: eine inspirierende Mischung aus Kreativität, Teamarbeit und jeder
Menge Spaß.
Paul Züchner
Halloweenparty 2025 in Nünchritz
Bereits zum dritten Mal in Folge fand in Nünchritz die beliebte Halloweendisco statt – und auch in diesem
Jahr war sie ein voller Erfolg. Organisiert wurde die Veranstaltung erneut von den engagierten Jugendlichen,
die mit viel Einsatz und
Kreativität ein unvergessliches Erlebnis schufen. Ganz im Zeichen des Halloween-Mottos erschienen viele
Gäste in fantasievollen Kostümen, was die besondere Atmosphäre des Abends unterstrich. Für das leibliche
Wohl sorgten von den Jugendlichen selbst zubereitete warme und kalte Snacks sowie eine Auswahl an
alkoholfreien Getränken und Cocktails. Ein weiteres Highlight war wie immer die beliebte Fotobox, die für
viele lustige Erinnerungsfotos sorgte.
Insgesamt nahmen 130 begeisterte Jugendliche teil und tanzten ausgelassen zur Musik des DJ-Teams, das
für die perfekte Stimmung auf der Tanzfläche sorgte. Besonders gefreut haben sich alle über den Besuch der
Bürgermeisterin sowie der Schulleitung der ansässigen Oberschule, die die Veranstaltung würdigten und die
Arbeit der Organisatoren lobten.
Unterstützt wurden die jungen Menschen wie in jedem Jahr von der Schulsozialarbeiterin sowie dem
Jugendarbeiter des Jugendtreffs, deren Engagement maßgeblich zum reibungslosen Ablauf beitrug. Ein
herzliches Dankeschön geht außerdem an alle Spender und Förderer, die die Disco durch ihre Beiträge
möglich gemacht haben.
Solche außerschulischen Veranstaltungen auf dem Schulgelände sind von großer Bedeutung: Sie stärken
das Gemeinschaftsgefühl, fördern Verantwortungsbewusstsein, Selbstorganisation und Teamfähigkeit und
schaffen einen Raum, in dem junge Menschen positive Erlebnisse miteinander teilen können. Die
Halloweenparty 2025 hat erneut eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll solche Angebote für das soziale
Miteinander vor Ort sind.
Nadine Lemke und Tamara
„Kinder für Kinder! Der Ponickauer Kinderrat entscheidet & setzt gute Ideen von Kindern um!“
Unser Ziel war: Wir möchten es schaffen, dass die Kinder aus Thiendorf und Gemeinden sich mehr für
andere Kinder einbringen. Deshalb möchten wir den Kindern die Möglichkeit geben, sich mit eigen-en Ideen,
die z.B. der Verbesserung ihrer Freizeit-aktivitäten, ihrer Schulwege oder allgemeinen Lebenssituation zu tun
haben, zu beteiligen. Dazu finden sie sich in Gruppen zusammen, denken sich Ideen aus, nehmen alle
Stärken & Besonderheiten in ihrer Gruppe zusammen, stellen einen kleinen Antrag und uns - als Jury - vor.
Gemeinsam entscheiden wir dann, ob das eine Idee ist, die für alle anderen Kinder auch spannend, hilfreich
und interessant sein könnte. Dann bekommt die Gruppe die Unterstützung, die sie zur Umsetzung braucht -
also z.B. viele Kinder, die helfen, Erwachsene, die unterstützen oder etwas Geld.
Wie haben wir unser Ziel umgesetzt: Ende Oktober haben sich Kinder nach der Schule getroffen und haben
sich als erstes mit dem Buch „Im Dschungel wird gewählt“ beschäftigt.
Als erstes haben wir dann Entscheidungen getroffen: Sammeln wir erst einmal Vorschläge und verteilen
dann das Geld? – (Nein!)
Bekommt jede Klasse die gleiche Summe? (Ja – 62,50Euro)
Wer übernimmt die Information und Begleitung für welche Klasse?
So ergaben sich Gruppen, die Plakate vorbereite-ten und die Klassen informierten sowie begleiteten.
Parallel dazu war RTL (Ralph-Torsten Lincke) in vor Ort unterwegs und führte einen Workshop zum Thema
„Demokratie von Anfang an“ durch. Dabei spielten das Buch / Kamishibai „Bestimmer sein – Wie Elvis die
Demokratie erfand“ eine Rolle und auch die Frage nach wirklichen Beteiligungs-möglichkeiten, bspw. in der
Schule. Nun hatten die Kinder insgesamt 3 Tage Zeit, um ihre Ideen und Wünsche zu sammeln und zu
priorisieren. Herauskamen dann zum einen ganz viele Plakate: Und zum anderen – dann gemein-sam mit
weiteren Erwachsenen zusammen – eine richtige Bestellliste.
Ponickauer Kinderrat
DIE SPIELWÜTIGEN aus Radebeul spielen DIE PHYSIKER von Friedrich Dürrenmatt
Das sind sie: 11 junge Menschen der 11. Klasse, die immer wieder Lust am Theaterspielen haben. Dazu
waren sie so verrückt und haben unter der
künstlerischen Leitung des Regisseurs Stefan Brosig schon zum zweiten Mal in ihrer Freizeit und neben
allen anderen Verpflichtungen seit Mitte August jeden Dienstag sowie an vielen Wochenenden geprobt.
DIE PHYSIKER haben die Gruppe ziemlich herausgefordert. Diese Inszenierung war umfänglicher und
wesentlich intensiver als das Stück im vergangenen Jahr. Glücklich und sichtlich erleichtert standen DIE
SPIELWÜTIGEN dann zur Premiere am 07.11. auf der Bühne und empfingen den anerkennenden und
tosenden Applaus ihres Publikums in der ausverkauften Aula des Lößnitzgymnasiums. Zu den insgesamt 4
Vorstellungen im November kamen jeweils ca. 100 Zuschauer.
Bereits im Vorfeld gab es viel Unterstützung, allen voran durch Eltern: Ein Vater baute das Bühnen-bild, 2
Mütter übernahmen Tagesverantwortlich-keiten und halfen bei der Gesamtorganisation. Ein besonderer
Dank gilt zahlreichen Radebeuler Privatpersonen sowie Firmen für ihre finanzielle Unterstützung. Ebenfalls
wurde die Gruppe von der VHS, vom JUGENDFORUM MEIßEN sowie der JUCO gefördert. Mithilfe all
dieser Spenden konnten zahlreiche Kosten getilgt werden. Sie machten das Theaterprojekt erst möglich.
Weitere Aufführungen gibt es am 09.01. und 10.01.2026. Karten (3,- € / 5,- €) sind an der Abendkasse
erhältlich oder können per Mail an claudia.hertzschuch@loegy.lernsax.de reserviert werden.
Claudia Hertzschuch
Weitere unterstützte Projekte 2025:
• „TekTrail 25 – Jugendevent“, umgesetzt vom Offenen Jugendring Coswig
• „Graffiti für jedermann sichtbar machen“ - Jugendclub Strehla
• Teamtag des Rock im Park Leuben e.V.